Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... – ist oft sperriger als die seiner Ehefrauen (auch Niki de Saint Phalle, Bildhauerin der »Nana«-Figuren). Nicht nur mit der vor einigen Jahren herausragenden Ausstellung »Fetisch Auto« dokumentiert das Museum, dass Tinguely so viel mehr war als ein irrer Typ. Er war involviert mit etlichen, lebte und atmete diesen Austausch. Ins Museum muss man also ohnehin irgendwann. Zur Einstimmung oder Nachbereitung empfiehlt sich Dominik Müllers hervorragend recherchierte Biografie – durch und durch schweizerisch und anarchisch und voller Klamauk! Nicht nur bei hartgesottenen Alfisti wird sie verehrt und geschätzt als »Bertone«, die Giulia, schon der Bezeichnung nach eine erwachsene Giulietta, der Baureihe 105 hat in all ihren Variationen und jedweder Couleur immer noch jeden innehalten lassen. Okay, zumeist in Rot, oh Rot, wie Eau Rouge. Durch die Eau Rouge von Spa rast sie noch heute. Damit unterwegs war bei Rennen schon vor Jahrzehnten aber auch beispielsweise Jochen Rindt (!) ... Okay, wer von der – jahrelang alles platt fahrenden – Rennversion GTA nicht genug kriegen kann, ist mit dem inklusive Zusatzband um die 2000 Seiten fetten Alleggerita (Dingwort Verlag) besser bedient. Doch Tiplers reich bebildertes Buch über so ziemlich alles von den Ursprüngen bis zum heutigen Appeal der Giulia und ihrer vielen Cousins, alle unterschiedlichst motorisiert, ...