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... seinen Gesamtbedarf nicht gedeckt. Am 1. Juli 1928 entfielen nämlich in Personenwagen 19,8 Prozent und in Lastwagen 18,4 Prozent auf ausländische Fabrikation. Man sieht also, daß in dieser Beziehung noch manche Betätigungsmöglichkeiten für die deutschen Fabriken übrig bleiben. Betriebsstoffe in Frankreich und Belgien Beide Länder arbeiten gemeinsam daran, ihre Kraftwagen unabhängig von nicht in ihren Grenzen erzeugbaren Betriebsstoffen zu machen. Von dem Gedanken, einen nationalen Kraftstoff zu schaffen, ist man abgekommen, da die verschiedenen Möglichkeiten, im Inland Stoffe zu erhalten, die Bindung an nur einen Kraftstoff unangebracht erscheinen lassen. Man geht mehr darauf aus, die Kraftfahrzeuge den verschiedenen Kraftstoffen anzupassen. Ueber die im Juli 1928 ausgeführten franzö- sischbelgischen Fahrversuche, die über eine Strecke von 1600 km gingen, erstattete kürzlich Dr. Kimpflin einen ausführlichen Bericht, dem wir folgendes entnehmen: Mit dem Nationalbrennstoff, einem Gemisch von gleichen Teilen industriellen Aethylalkohols mit Benzin, hat ein 10-PS-Citroen-Wagen die Versuchsstrecke ohne Zwischenfall durchfahren. Ein anderer gleichstarker Wagen benutzte mit gutem Erfolg eine Mischung von Methanol (60prozentig) mit Benzol und Aethylalkohol, von der er 10—11,51 je 100 km verbrauchte. Aufmerksamkeit verdienen die ...