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... weiss es nicht. Das jedenfalls ergaben Tests, die der Rheinisch- Westfälische TÜV (RM TÜV) mit einem neuen Testgerät durchführt, das jetzt an allen Prüfanlagen im Einsatz ist. Den Autofahrerinnen und Autofahrern wird seit kurzem zusätzlich zur Fahrzeuguntersuchung die Überprüfung der Bremsflüssigkeit angeboten. Per Test ermitteln die TÜV-Sachverständigen den Siedepunkt des «Bremssaftes» und geben dann auf einem Zertifikat Auskunft darüber, ob die Bremsflüssigkeit noch in Ordnung ist und auch bei extremer Beanspruchung der Bremsen noch sicher «funktioniert» oder ob die Auswechslung dringend anzuraten ist. Im Gegensatz zu den übrigen Verschleissteilen der Bremsanlage wie Bremsklötzen, -backen, -Scheiben oder -trommeln, die normalerweise -Vegelmässig überprüft, gewartet und gegebenenfalls ausgewechselt werden, behandeln die Autofahrerinnen und Autofahrer die Bremsflüssigkeit eher stiefmütterlich. Im Laufe der Zeit altert die Bremsflüssigkeit. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Flüssigkeit hygroskopisch, das heisst wasseranziehend, ist. Durch Wasserbestandteile aus der Luft wird die Flüssigkeit (im Bremssystem, in den Leitungen und im Vorratsbehälter) derart «verdünnt», dass der Siedepunkt erheblich herabgesetzt wird. Dann besteht die Gefahr, dass bei starker Beanspruchung und entsprechender Erhitzung der Bremse die Bremsflüssigkeit zu «kochen» ...