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... und die Karosserie des Fiat 500 fast unverändert verbaut. Als ein zige äußere Unterscheidungsmerkmale sind nur noch ein Steyr-Puch-Emblem an der Wagenfront und der Kühllufteintritt in der Motorhaube geblieben. Unter dieser Motorhaube jedoch geht es wesentlich höher her, als im relativ lei stungsschwachen italienischen Fiat 500, dessen Zweizylinder-Twin nur magere 18 PS entwickelt. Der modern konzipierte luft gekühlte Puch-Motor, ein Zweizylinder- Boxer mit zentraler Nockenwelle und V- förmig hängenden Ventilen, läßt in seinen verschiedenen Versionen höhere Leistun gen zu. Es gibt ihn im Steyr-Puch 500 D mit 493 ccm und 18,9 PS, als 650 T mit 643 ccm und 22,8 PS und als 650 TR Europa mit 660 ccm und 30 PS. Im Steyr-Puch 650TR 2 Europa schließlich leistet derselbe Motor etwas überarbeitet mit 660 ccm Doppel vergaser, höherer Verdichtung und Sport nockenwelle 34 PS, mit einer Sportauspuff anlage sogar 40 PS. Naturgemäß reizte uns diese für einen Kleinstwagen doch beachtliche Leistung am meisten, weshalb wir die 40 PS-Ausführung für unseren Fahrbericht auswähl ten. Zudem hat dieser Wagen dem Hause Steyr-Puch schon außerordentliche Sport erfolge eingebracht; bei internationalen Rallyes oder Rennen ist der Steyr-Puch 650 TR 2 kein Unbekannter. Unter dem Polen Zasada gewann dieses winzige Auto die heißumkämpfte Rallye-Europameister schaft für ...