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... Nummer 90116 und 90117, fuhren das Le Mans-Rennen 1938 und ’39, wobei ihnen ihr aerodynamisch perfektes Teardrop-Design sicher einen guten Dienst erwiesen hat: 90116 belegte ’38 immerhin Platz drei der Gesamtwertung, während 90117 ’39 vor dem Ziel aufgeben musste. Indem Figoni & Falaschi das T150 Fahrgestell für den Wagen auswählten, lieferten sie eine Grundlage, wie sie besser nicht sein konnte. Figoni war dabei immer der kreative Part des Duos, während Falaschi das Geschäft im Auge behielt. Der T150 hatte Einzelquerlenker oben und einen 4-Liter-Motor mit hängenden Ventilen. Eine gute Wahl für die Rennpiste und als gewöhnlicher Straßenwagen. Der Wagen fuhr so einige Siege ein – unter anderem den ersten und zweiten Platz bei der Tourist Trophy in Donington. Hier wurden sie als »Darracqs« bezeichnet, woran man die komplizierte Firmengeschichte Talbots in den 30ern ablesen kann. Kurz nachdem die Sunbeam-Talbot-Darracq- Gruppe 1934 Konkurs angemeldet hatte, war die französische Talbot-Fabrik – die nichts mit der britischen in London zu tun hatte – an einen sympathischen Unternehmer namens Anthony Lago gefallen. Eigentlich war Anthony gebürtiger Italiener und hörte auf den Taufnamen »Antonio«, aber als er in Frankreich lebte, nannte er sich Antoine. In den 1920ern zog Lago nach England und setzte auf Visitenkarten seinen ...