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... Jahre bei Vignale entstanden. Dieses italienische Karosserieund Designwerk kam später - zusammen mit Ghia - in Ford-Besitz. Die Produktion des 1971 vorgestellten Tatra 613 lief jedoch erst 1973 an. Abgesehen von der gestreckten, leicht kantigen 6-Fenster-Karosserie besitzt dieses Auto nach wie vor einen zwischen die Hinterräder eingebetteten Heckmotor. Mit diesem Bauprinzip - damals jedoch noch mit Zentralrohrrahmen - waren die Tatra-Wagen bereits in der Zwischenknegszeit berühmt geworden. Der heutige luftgekühlte Motor - auch dies ist eine Tatra- Tradition - ist ein Leichttnetall- V8 mit je zwei obenliegenden Nockenwellen und schräghängenden Ventilen. Er besitzt 3495 cm3 Hubraum und leistet im Basismodell 613-3 bei einer Verdichtung von 9,2:1 124 kW (168 PS) bei 5200/min. In den Modellen Special und Landaulet kommt eine Motorvariante mit einer Verdichtung von 9,5:1 zum Einbau, deren Leistung 130 kW (177 PS) erreicht. Das maximale Drehmoment wird (für beide Varianten) mit 270 Nm bei 3300/min angegeben. Für die Gemischaufbereitung sorgen zwei Jikovoder Weber- Vergaser. Für die Kraftübertragung stehen 4- oder 5-Gang-Handschaltgetriebe, im Landaulet, einem ausgesprochenen Reprä- sentationsfahrzeug, dagegen ein 3-Stufen-Automat von Borg- Warner zur Verfügung. Die heutigen Tatra werden auch mit zwei Radständen gebaut: Jener des 613-3 misst 298 ...