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... nen die fünf Liter Hubraum eine fein sinnige Melodie. Erst knapp über 3000 Umdrehungen schlägt der in Zusam menarbeit mit Yamaha entwickelte VlO herbere Töne an, balanciert damit auf Dauer am Rand eines nervigen Dröhnens. Jedoch bleibt üppig Raum, um den akustisch unangenehmen Bereich weitläufig zu umgehen. Zumal es dem 72-Grad-VlO nie an Leistung mangelt. Er hängt bei jeder Drehzahl lüstern am Gas, brennend scharf und giftig, wenn die wahlweise rot einfarbbare Drehzahlmesser-Nadel an der Sechs vorbeiwischt. Nun feuern die drei Endrohre schrille Klänge. Erst bei 8700 Touren bittet das zentrale Dis play mit grünem Blinken zum Schalt vorgang. 300 Umdrehungen weiter macht es mit rotem Blitzen ernst, for dert den nächsten Gang von dem mit der Hinterachse verblockten Getriebe, automatisch oder manuell per Zug an den Schaltwippen befehligt. Wobei der Automatik-Modus lethar gisch agiert, sich beim Abbiegen schwer entscheiden kann und zudem die Ei genheit aufweist, zwei Schritte auf ein mal zu tun. Bei normaler Fahrt lautet die Schaltfolge zwei, vier, sechs. Beim Heranrollen an die Ampel demnach in umgekehrter Richtung, untermalt von einem mechanischen Klackern aus den Untiefen zwischen Transaxle, Torque- Tube und Mittelmotor. Die manuellen Modi Wet, Norm oder Sport sind empfehlenswerter. In Wet schaltet die elektrohydraulische Einheit mit ...