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... FUHREN: ALFA ROME01600 SPIDER Das Debüt eines neuen Alfa Romeo Spider auf dem Genfer Automobilsalon fand in der Sportwagenwelt starke Beachtung, denn die Wachablösung betraf einen der popu lärsten Sportwagen überhaupt. Rechtzeitig hatten die Mailänder realisiert, daß ihr Erfolgstyp Giulia Spider in die Jahre ge kommen war und einer gründlichen Reno vierung bedurfte. Veraltet war allerdings nur die Karosserie, denn die Technik der Alfa Romeo-Wagen — obwohl über 10 Jahre alt — ist in keiner Weise überholt. Auch beim neuen Typ findet man den wie ein Rennmotor kon struierten Zweinockenwellenmotor, das exzellent zu schaltende Fünfganggetriebe und die aufwendig gebaute hintere Starr achse. Der Radstand blieb unverändert, ist also 100 mm kürzer als beim Sprint Coupe. Neu am neuen Spider ist im Grunde nur die Karosserie, die wieder von Pininfarina stammt. Denn in freundlicher Neutralität läßt Alfa Romeo die Spider stets von Farina, die Coupes hingegen von Bertone anziehen. Neue Karosserie im Mailänder Werksjargon heißt der neue Typ „Osso di Sepia", zu deutsch Tintenfischschulp. Das erste Exemplar, ein weiß lackierter Spider, hatte durch seine rund lich flache Form zu dieser Gedankenver bindung geführt. Schon in Genf deutete sich an, daß diese Form nicht einhellige Begeisterung auslösen wird. Und wenn 42 ...