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... Diese Erfolge leiteten bei BMW die Entwicklung spezieller Rennversionen ein. 1960 entstand der BMW 700 GT, ein Jahr später der 700 RS. Bei Letzterem handelte es sich um »einen Versuch der Techniker von BMW, die Grenzen der Fahreigenschaften des BMW 700 in höheren Geschwindigkeitsbereichen zu erkunden«, wie in einer Pressemitteilung von 1961 verkündet. Das Projekt stand unter der Ägide von Alexander von Falkenhausen, der 1954 die Rennsportabteilung übernommen hatte und seit 1957 die Motorenentwicklung leitete. Realisiert wurde das Projekt im Schulterschluss mit Ludwig Apfelbeck, der schon zuvor eine erste leistungsgesteigerte Version des 700er Motors entwickelt hatte, und Heinz Eppelein, Rennfahrer, aber auch Leiter der Fahrwerksversuchsabteilung. Äußerlich hat der 700 RS kaum Ähnlichkeit mit dem Serienauto, aus dem er hervorging – genauer gesagt, ist seine Silhouette einzigartig in der BMW- Modellpalette. Das Heck ist niedrig und ungewöhnlich lang, die eher spitzen Konturen des 700 haben gefälligen Rundungen Platz gemacht. Für besseres Fahrverhalten wurde die Spur verbreitert, der Radstand um 120 Millimeter auf zwei Meter verkürzt. Der Innenraum ist minimalistisch: Als einziges Instrument prangt auf dem Armaturenbrett ein Drehzahlmesser. Als Rückhaltesystem dient allein das federnde Nardi-Lenkrad, und der Schalthebel sticht ...