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... zum Mer cedes zu verbessern, diese Sor ge plagte die Untertürkheimer weit mehr. Man stelle sich die Erleichte rung vor, als an einem Don nerstag John Leopold Egan. damals 41 und vorher mit pro fanen Mähdreschern beschäf tigt, forsch die Tete einer Firma übernahm, die „am Montag darauf geschlossen werden sollte" (Egan). Doch war damit aus einem Wunsch-Auto schon eins zum Kaufen geworden? Noch nicht einmal durch reichlich verbrei tetes Jaguar-Latein, mit dem Herr Egan von sich reden machte. „Schönfärberei mag ich nicht“, ließ er sich zitieren, Porsche, BMW und Mercedes stellte er seinen verdutzten Jaguar-Bauern als Qualitäts- Meßlatte hin, „unsere Lackie rerei war die schlechteste der Welt" und „die Qualität unse rer Autos war unter null“ auf der im Fall Jaguar nach unten scheinbar offenen Qualitäts skala. die 100 als Maximum kennt, die deutschen Vorbilder zwischen 70 und 80 einstuft. Aber das sollte alles anders werden, versprach Egan. Die Lackiererei war schon 1979 er neuert. aber danach erst per fektioniert worden. Englische Zulieferer wurden zu deren Entsetzen plötzlich deutscher und japanischer Konkurrenz ausgesetzt, die vorher als gar nicht gesellschaftsfähig galt. Das Wort Qualität wurde von Egan zum Dogma hochstili siert. Entweder haute dieser Mann nur hemmungslos auf den Putz oder es galt, einen alten ...