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... SwissClassics Nr. 14 | 02.2007 Rudolf Leiding wurde 1968 Chef von VW do Brasil. Er hatte die Versetzung nach Brasilien unter der Bedingung akzeptiert, dass er dort frei über Projekte entscheiden durfte. Dank dieser Freiheit entstanden dann eigene Modelle wie der brasilianische VW 1600, der Variant und der Karmann TC. Schliesslich stellte Leiding ein Team aus jungen Ingenieuren und Designern zusammen, um einen zweisitzigen Sportwagen zu bauen. Ein schnittiges Fahrzeug sollte es werden, mit bewährter Mechanik aus dem VW-Regal, aber mit der bestechenden Optik eines Coupés, das ebensogut aus einer italienischen Sportwagenschmiede hätte kommen können. Die ersten Skizzen entwarf Leiding persönlich, bevor sich dann der ehemalige Ghia-Schüler Márcio Piancastelli um das Design kümmerte. Um die Wirkung von Form und Design zu testen, wählte Leiding ein nahe liegendes Modell der «Marktforschung»: er zeigte die Entwürfe immer wieder seiner Frau, um sie nach ihrer Meinung zu fragen. Er hat später sogar einmal gesagt, dass er das Auto im Grunde für sie entwickelt habe. Wie auch immer – Tatsache ist, dass der SP-2 nach Meinung seiner Konstrukteure vor allem die weibliche Klientel ansprechen sollte. 1971 stand der erste Prototyp bereit. An der deutschen Industriemesse in São Paulo wurde er der Öffentlichkeit als Projekt X präsentiert. Das Modell diente auch als Vorlage zur ...