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... 1923 den freiwilligen Konkurs anmelden. 1926 entwarfen Louis und Arthur Chevrolet einen neuen Flugzeugmo tor, den Chevrolair 333. Er wurde aber Grund für das Auseinanderbrechen der doch beinahe lebenslänglichen Zu sammenarbeit der beiden Brüder. Ar thur übernahm darauf die Fabrikation von Frisierteilen. Louis gründete mit dem Ford-Vertreter Glenn L. Martin in Baltimore eine Flugzeugmotorenfa brik. 1929, während der grossen Welt wirtschaftskrise, verkaufte Chevrolet seine Anteile an Martin. Später — vor allem während des Zweiten Welt kriegs — sollte dieser unter anderem mit seinem Marauder-Bomber be rühmt werden. 1931 erschien der Frontenac-Personenwagen auf dem kanadischen Markt. Dort entwickelte er sich schon bald zum meistgekauften Modell. Der ver armte Chevrolet hatte aber nichts von diesem Erfolg, weil es wieder Billy Du rant war, der den berühmten Namen in Geld umsetzte. Chevrolet hatte den Fehler gemacht, seinen Markennamen nur in den USA und nicht auch in Ka nada registrieren und schützen zu las sen. Louis Chevrolet entwarf 1935 noch mals einen 10-Zylinder-Flugzeugmotor, Hess ihn patentieren und vergass dann das ganze Projekt. Mit 57 Jahren war er ein «alter Mann» geworden, dem jegliche Freude am Leben verlo rengegangen war. 1934 war sein älte ster Sohn gestorben, und im gleichen Jahr hatte ein Brand im Haus seiner Schwester in New Jersey all seine Plä ne, ...