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... UND LEISTUNG 113www.swissclassics.com SwissClassics auf die Motorleistung legen und nicht auf das moderne Aussehen. Nichtsdestotrotz erfrechten sich immer mehr Kunden, beides zu verlangen. Nun – Sie haben es erraten – tritt der Tilux auf den Plan. Unser Topmodell vereinte den 120-PS-Motor mit der neuen Carrosserie. Man habe das Beste aus beiden Modellen kombiniert, verhiess die Werbung. Symbolisiert wird das durch das Kürzel, das «Touring international – Luxus» bedeutet. So konnte man auch den Mehrpreis glaubwürdig erklären: Der Tilux kostete in der Schweiz gut einen Tausender mehr als der normale Ti, und etwa gleich viel wie ein Mercedes 220. Nichtsdestotrotz war der Tilux bei der kaufkräftigen Schweizer Klientel beliebt. Investitionsfreudige BMW- Eigner tauschten ihre alten, hubraumschwächeren «neuen Klassen» gegen einen Tilux ein und freuten sich an Extras wie dem Drehzahlmesser, der feinen Innenausstattung oder den breiteren Felgen. Und wenn es nicht für den Tilux reichte, dann wenigstens für den normalen 2000er. Verkauft wurde der Tilux bis Ende 1970. An der Spitze der Modellreihe befand sich nun der Tii, der erste Einspritzer im BMW- Programm. Dieser kostete noch einmal rund 1000 Franken mehr, bot dafür 130 PS und noch bessere Fahrleistungen. Ein Jahr zuvor war auch das Armaturenbrett aufgewertet worden: höher angeordnete Instrumente sowie eine ...