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... Lambdasonde hinter dem Kat. zeigt einen ganzanderen Verlauf, zumindest, solange der Kat. gesund ist (sieheBild 4 unten). Infolge der Wirkung des Kat. als Dämpfungsglied ist der Sauerstoffanteil, den die zweite Lambdasonde «sieht», nahezu konstant; die kräftigen Regelschwingungendes Lambda-Kreises kommen durch den Kat. nicht durch. Ausgewertet wird nun das Verhältnis der Amplituden der Signale beider Lambdasonden. Bei einem aktiven Kat. ist es nahezu null. Ist der Kat. überaltert oder vergiftet (durch Bleiz. B.), wächst das Amplitudenverhältnis. Ist der Kat. völlig unwirksam - ein Zustand, den man im Versuch herstellt, indem man ihn herausnimmt - dann ist das Verhältnis der Amplituden gleich eins. Es wird nun eine Schwelle vorgegeben, oberhalb deren aufFehler erkannt werden muss. Diese Schwelle liegt, wie manaus Bild 5 erkennt, bei 0,55. Erst wenn der Kat. 50 % mehrEmissionen durchlässt als erlaubt, gilt er als defekt. Daranwird sichtbar, was OBD nicht ist: eine Einrichtung zur Aufdeckung kleiner Überschreitungen der gesetzlich vorgeschriebenen Soll-Werte. Sie hat vielmehr den echten Ausfall zu erkennen. Und dieser wird auch erst dann von einem Lämpchenangezeigt, wenn er zweimal hintereinander aufgetreten ist. Bei der Überwachung der Lambdasonde nutzt man diehintere Sonde zur Überwachung der vorderen. Das ist zulässig, da die hintere durch die ...