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... etwas Anziehendes an sich. Mählich tauchen ein paar pinienumstandene Friedhöfe auf, dann erlebenwir den pittoreskesten Anblick der ganzen Fahrt: Hoch auf steiler Felswand liegt das Räubernest Nonzamit seinem trutzigen Kastell. Der Weg schlängelt sich steil und behutsam in die fragwürdige Feste. Die Dorfleufe mustern uns halb neugierig, halb zu stolz, um ihre Neugierde zu zeigen. Sie alle tragen noch etwas vondem Ungestüm in sich, das ihre Vorfahren ihnen unausrottbar als Erbe mitgegeben. Vor Saint Florent biegt unsere Strasse wiederins Innere und steigt an zum Col de Teghi me, den wir in einigen Serpentinen gewinnen. Schon ist wiederein weiter Blick unser: auf beiden Seiten liegt das Meer, das Land ist hier kaum 20 Kilometer breit, und wir sindschon wieder auf einer Höhe von über 500 Meter. In einer Wegbiegung tauchen plötzlich zwei berittene französische Soldaten auf, vor ihnen, mit den Händen aneinandergekettet, zwei Banditen, die sich scheinbar friedlich und gutmütig in ihr Schicksal ergeben. UnserFührer zuckt mit keiner Wimper, ja er schaut kaum hin; er scheint solche Dinge schon längst gewohnt zu sein. Uns gehen natürlich diese Briganien etwas näher; wirsind munterer als zuvor in unserem schaukelnden Wagen. Den Abend verbringen wir wiederum in Bastia. Am nächsten Morgen treten wir den Rückweg gegenAjaccio an. Nach Durchfahrung einer Schlucht landen wir wieder ...