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... oder auf der Frank furter Automesse. Was die Aussteller teurer Objekte nicht davon abhalten konnte, kost bare Perserteppiche zwischen den Marmor und die Reifen ihrer Autos zu drapieren. Niemand hat von Turin besondere Neuig keiten erwartet, was ja auch längst nicht mehr Sache der alljährlichen Ausstellungen ist. Wenn trotzdem unzählige nie vorher ge zeigte Autos zu sehen waren, um die das autobegeisterte italienische Publikum in dich ten Trauben drängte, so ist das das Verdienst der piemontesischen und lombardischen Ka rosserie-Maßschneider, die auf ihrer großen Jahresschau alles tun, sich gegenseitig zu überbieten. Aber ehe wir näher auf die Sportund Luxus- Versionen, auf Modisch-Verspieltes oder Aben teuerlich-Extravagantes eingehen, sei zunächst über das Notwendige und Vernünftige be richtet, das ja auch, bei Licht besehen, den wirklichen Fortschritt ausmacht. FIAT Natürlich muß man mit Fiat anfangen, in Italien fängt alles mit Fiat an oder ist zu mindest mit diesem Industriegiganten (120000 Beschäftigte!) verbunden. Seit geraumer Zeit munkelt man von einem neuen Fiat-Einliter, der schon bald in das Stadium der Serienreife eintreten sollte: er wird, wenn überhaupt, so bald nicht kommen. Dafür tat man bei Fiat etwas ganz Vernünftiges: den alten braven 1100er, dessen Ursprünge bis in die Vorkriegs zeit zurückgehen — Fiats größter Erfolg in der ...