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... u r i c e Stanton auf sich genommene Risiko: er stellte den Rekord an einem kalten Novembermorgen auf einer knapp sechs Meter breiten, normalen Landstraße aufl Vorher hatte man noch ge hofft, die 300 km/h-Marke überbieten zu kön nen, doch allzu starker Seitenwind, der das Fahrzeug von einer Straßenseite auf die an dere warf, verhinderte dieses Vorhaben. Die Stanton-Brüder, Maurice und Charles, ver dienten sich ihre ersten motorsportlichen Lor beeren mit einer Beiwagen-Maschine vom Typ BSA, später mit einem unter Verwendung von Austin-7-Teilen selbstgebauten Special. Als Maurice, ein Flugzeug-Ingenieur, im Jahre 1947 eines Tages in der Zeitung las, daß Gipsy- Moth-Motoren verkauft würden, reifte in ihm sofort der Gedanke nach einem neuen Special. Die Motoren wogen 140 kg, waren mehr als anspruchslos, und die «Großen Vier» erreichten magere 130 PS bei faulen 2200 U/min. Das Drehmoment erreichte jedoch Lokomotiven- Standard. Da auch die Preise richtig waren, besorgte man sich drei Motoren: einen neuen um 25 Pfund und zwei gebrauchte um je 12 Pfund. Man hatte die Idee, den einen gebrauch ten Motor zu Versuchszwecken zu mißbrauchen, um so die Leistungsgrenzen aufdecken zu kön nen, nach dessen Zerstörung den neuen Motor für Rennen einzubauen und das zweite ge brauchte Triebwerk als Reserve zu verwenden. Das war insofern nicht möglich, als es nämlich bis heute keinem Menschen ...