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... und aus Frankreich einen nahrhaften Brocken dar. Besonders tückisch waren neuerliche Wintereinbrüche in den höheren Regionen, welche innert weniger Minuten vormals apere Asphaltstrassen in Schnee hüllten. Konkurrenten mit allradgetriebenen Autos waren hier klar bevorteilt; wer nicht einmal Winterreifen montieren konnte, büsste gleich minutenweise Terrain ein, wenn er nicht gar endgültig steckenblieb. Für den weiteren Verlauf des Rallyes besass der kurze Prolog im Genfer Hinterland, der bereits am Freitagmittag stattfand, kaum Bedeutung. Nur für den schnellen Franzosen Thevenod war das Rallye schon hier zu Ende: Das Hinterachsdiffential an Vouilloz' MG Metro 6R4 barst bereits nach wenigen hundert Metern. Beim Start zur ersten Etappe in der Nacht auf den Samstag berichteten die Beobachter der Spitzenteams, welche den Parcours abgefahren hatten, noch von nassen, aber meist aperen Strassen. Bereits auf dem Col du Cou, der ersten Prüfung, welche später annulliert werden musste, da sich wegen Problemen mit der Zeitnahme die Fahrzeuge im Ziel stauten, fanden die Equipen einige Kilometer verschneite Strassen vor. Da aber oft der Anteil an aperer Piste noch klar überwog, hiess fortan die zentrale Frage an den Servicepunkten: Schneepneus oder Regenreifen? Nur im offiziellen Team von Filancor (Fiat/Lancia), bei Christian Jaquillard und einigen wenigen ...