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... wenn der Kunde auf die Modellbezeichnung am Heck verzichtet, bleibt die Botschaft: vier Auspuff-Endrohre für zwölf Zylinder IM DUTZEND WILLIGER Der Top-BMW 760i feiert Auferste hung: wieder mit Vl2-Motor, der aber jetzt von zwei Turbos geladen wird. Ein Technik-Festival für die wenigen, die es sich leisten können. S chade, dass man nichts sieht. Wer die Haube des neuen BMW-Topmodells 760i öffnet, bekommt nicht mehr als eine Kunststoffabdeckung zu Ge sicht. Dass darunter eine der aufwendigsten Entwicklungen in der Geschichte des Hubkolbenmotors steckt, darf man nur ahnen: zwölf Zylinder, vier Nockenwellen mit Doppelvanos (variable Verstellung), Benzindirekteinspritzung, zwei Turbolader samt der dazugehörigen Ladeluftkühler. Das klei ne Paradies des Technik-Freaks. Doch die sind es ja nicht, die sich diesen Siebener leisten werden. Ein Großteil der Produktion wird im Nahen Osten und in Asien versickern. Dort zeigt man noch, dass man sich das Optimum leisten kann. Der V12 darf die gleiche Rolle spielen wie die Rolex, die in Brillanten gebadet hat. Bei uns, im Abendland der C02-Zeloten, lässt der Käufer die Modellbezeichnung besser weg. Zwölfzylinder sind nicht unbedingt en vogue. 299 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer im Normzyklus. Was soll da das Klima sagen? Beim Zwölfzylinder, der zwangsläufig nur in homöopa thischer Dosierung auf die Straßen ...