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... Linie die Einführung einer leistungsoder verbrauchsabhängigen Schwerverkehrsabgabe Verdruss,sondern die Tatsache, dass unser Land schon wieder den Alleingang probt wie seinerzeit bei den Abgasund Lärmvorschriften oder bei der zur Debatte stehenden C0 2 -Steuer, ganz zu schweigen von den geplanten Verbrauchsvorschriften. Es ist dieses Bestreben, dieRolle des Musterknaben zu spielen und den andern Ländern «oberlehrerhaft» zu zeigen, wo es langgeht, das uns je länger je weniger zum Sympathieträger macht. Über eine leistungsabhängige Schwerverkehrssteuer kann man diskutieren, aber das sollte im Einklang mit dem übrigen Europa geschehen. Es hilft doch nichts, die Nachbarländer in dieser Hinsicht vor den Kopfzu stossen und dann allfällige Gegenmassnahmen mit Gegengegen-Massnahmenzu beantworten. Sinnvoller ist es, die Verantwortlichen setzen sich an einen gemeinsamen Tisch und brüten eine Vorlage aus, die nicht eine ganze Branche steuerlich knüppelt, bis ihr der Atem ausgeht,sondern die einen moderaten, von «Verantwortungsgefühl und Augenmass» getragenen Entwurf vorlegt,den die Camioneure in ihrer Gesamtheit mittragen können Die schweizerische Verkehrspolitik krankt daran, dass sie von allen möglichen Gruppierungen vorallem als Exerzierfeld zur eigenen Profilierung benutztwird. Das wiederum führt zur Polarisierung, die uns keinen Schritt weiter ...