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... für Motoren direkt aus der Kohle gearbeitet. Durch Ankauf der bezüglichen Patente des Heidelberger Professors Bergius durch die genannte Firma sollen nun alle Bedingungen gegeben sein, um in grossen Men- Man beachte Handsignale der Passagiere eines andern Wagens nicht, da diese meist nicht wissen, was der Führer zu tun beabsichtigt, und weil sie, wie z. B. m obigen Fall, die Strecke nicht übersehen können. gen einen neuen flüssigen Motorentriebstoff auf den Markt zu bringen. Optimisten glauben sogar an einen völligen Fortfall der bisherigen Benzin-Einfuhr, ja sie gehen sogar hierüber hinaus und stellen sich Deutschland als Brennstoff-Exportland vor. Die Badischen Anilinwerke hoffen, bald den gesamten Inlandsbedarf an flüssigem Brennstoff befriedigen zu können und, wie erwähnt, darüber hinaus noch zu exportieren. Die ausserordentlich wirtschaftliche Bedeutung dieses Vorganges würde auf der Hand liegen. Im letzten Jahre wurden in Deutschland rund 150,000 Tonnen Benzol und 360,000 Tonnen Benzin verbraucht. Entsprechend dem steigenden Automobil-Verkehr erwartet man für dieses Jahr eine Steigerung auf zirka eine Million Tonnen. Da infolge der Bergwerkskrise die Benzolerzeugung kaum gross gestiegen ist — die Kohle Hegt unbenutzt auf den Halden, und nur bei der Verkokung entsteht Benzol — muss man mit einer Einfuhr von etwa 800,000 Tonnen Benzin rechnen. Bei ...