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... ge- ' nauere Beobachtungen anzustellen. Diese Beobachtungen laufen etwa auf folgendes hinaus, wie jeder bestätigen wird, der aus irgendeinem Grunde noch den Vorzug hat, Auto fahren zu können: Trügerische Freiheit. Zunächst hat man auf offener Strecke das herrliche « Sommer-Frühmorgengefühl » der völlig freien Rennbahn, tylan ist beinahe einsam auf der Strasse und muss wunderselten ausweichen oder überholen. Parkiersorgen kennt man keine mehr. Wenn nicht fürsorgliche und — seien wir ehrlich — manchmal auch lästige Vorschriften über Höchstgeschwindigkeiten beständen, welche die Pneus sparen sollen, so würde man am liebsten gelegentlich etwas losrasen, wie man das eben an besagten Sommerfrühmorgenden oder im Ausland tun konnte. Man merkt es aber bald an der besonders gespannten Aufmerksamkeit *des Fahrers, oder wenn dieser zufällig aus Treibstoffmangel oder dergleichen Gründen auch etwas ausser Uebung sein sollte, an gelegentlichen unsanften Stopps, dass diese Freiheit ihre Tücken hat. Die Ueberraschung von Fahrer und « Hindernis » ist gewöhnlich ganz gegenseitig. Nicht nur bringt uns der Ersatztreibstoffbetrieb mit seiner Motorleistungsverminderung, seiner ganzen Schmutzerei usw. sozusagen um dreissig Jahre zurück, nein, auch das ganze Strassenbild ist wieder wie damals zur Zeit des gerne vergessenen Konkordats. Seht sie doch wieder: die berühmte ...