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... vorzüglichen Reiseführer von Bädeker oder Meyer zu kaufen, oder — falls er keine Zeit zu Abstechern auf eigene Faust hatte, wenigstens irgend ein Spezialwerkchen über die Rheinfahrt mit einer Karte gro- ßen Maßstabes, die alle 'Ruinen usw. zu beiden Ufern genau angibt. Gut war es, diese Literalien schon vorher zu studieren und sie auf der Reise nur zu flüchtigen Momenten der Orientierung zu benützen; denn wer z. B. die Geschichte und Sagen irgend einer Burg erst auf dem Schiffe lcsjn wollte, der kam zu keinem genußvollen Anschauen. Die herrlichen 'Szenerien jagen einander; zu jeder möchte man sprechen: Verweile doch, du bist so schön! — aber der Dampfer kümmert sich nicht tun diese 'Gefühle; und in wenigen Minuten, oft Sekunden, ist von irgend einer besonders glanzvollen Schönheit nichts mehr zu sehen, die Ufcrfclscn haben sich dazwischen geschoben. Wer eine photographische Kamera mit guter, lichtstarker Optik und schnellem Moment- (am besten Schlitz-) Verschluß besaß, der konnte aus der Hand sehr gut Aufnahmen machen; lassen sich doch sogar aus dem Coupefenster eines Schnellzuges vortreffliche haarscharfe Aufnahmen erzielen, wenn die Beleuchtung günstig ist. Zu diesem Zwecke ist jedoch nicht das erhöhte Verdeck des Salondampfers geeignet, weil es vom Zeltdachc überspannt ist und natürlich auch nur beschränkte Aussicht bietet, ...