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... »Kein Witz?!« Für Carroll Shelby war klar: Die Zeit war reif für »die Idee«. In den folgenden Monaten pendelte er ständig zwischen Detroit und London hin und her, Anfang 1962 schickte Evans einen 260er – komplett mit Viergang-Getriebe von Borg Warner – zu AC. Zunächst musste er das von Don Frey, bei Ford verantwortlich für »Advanced-Engineering«, absegnen lassen. Zum Glück war Frey ein echter Sportwagen-Fan, keiner der bei der »blauen Pflaume« verbreiteten Erbsenzähler. So wie Evans glaubte auch er zunächst, Shelby sei einer dieser typischen texanischen Millionäre (viel Stroh, auch im Kopf). Dann erklärte Shelby in einem Brief Evans: »Fakt ist: Ich bin alles andere als reich, und deshalb muss ich entweder Ford um Hilfe bitten oder Investoren an Bord nehmen. Auf letzteres würde ich lieber verzichten.« Damit traf er bei Ford den richtigen Nerv und bald übernahm die Firma sogar Shelbys bescheidene Kosten. Im Januar 1962 verpflanzten die Hurlock- Brüder mit Shelby den 260ci V8 in das AC-Chassis – und stellten fest, dass das Fahrgestell damit überfordert war. Also wurde das Fahrwerk verstärkt – dann ging es mit dem Prototypen zu Tests nach Silverstone. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 240 km/h, er blieb beim Bremsen ordentlich in der Spur und beeindruckte außer mit seiner Straßenlage mit gutem Kurvenverhalten. Alan Turner, damals in der ...