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... jetzt viele und möchten zur Tagesordnung übergehen. Sollen sich die Kindergärtnerin, der Lehrerund der freundliche Polizist vom Verkehrsunterricht damit auseinandersetzen und den Knirpsen die BfU-ldeen näherbringen. Doch so einfach dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen, denn das Thema geht uns allean. Wir sind, ob wir es wollen oder nicht, immer und überall, namentlich auch im Strassenverkehr, Vorbilderfür die Kinder. Und zwar im guten wie im schlechten. Unser Verhalten wird von ihnen nachgeahmt. Dazu BfU-Vizedirektor und Psychologe Raphael D. Huguenin: «Kinder sind meistens nicht imstande, falsches Verhalten richtig einzuordnen.» Und weiter: «Fehler der Erwachsenen können sie nicht nach gut und böse bzw. gefährlich und ungefährlich unterscheiden. Erwachsene sind daher aufgerufen, sich schon denKindern zuliebe vorbildlich zu verhalten.» Mit anderen Worten: Wenn wir uns über rüpelhafte jugendliche Verkehrsteilnehmer aufhalten, die sich offenbar keinen Deut um Vorschriften und Verbote kümmern, sollten wir uns fragen, ob nicht vielleicht gerade das schlechte Beispiel von uns Erwachsenen der Grundstein für ihr Fehlverhalten war Wenn wir uns im Auto vor unserem mitfahrenden Nachwuchs lautstark über den «Voiltrottel da vorn» ärgern, der «doch endlichfahren soll», wenn wir Rollstopps produzieren, statt vorschriftsgemäss anzuhalten, oder ...