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... verbindliche Einheitspreise für den Handel verankerten. Nach Darstellung des inDüsseldorf erscheinenden Handelsblattes wurde die Aussage Creutzigs: «Es wird sich nur langsam etwas bewegen», von der Produzentenliga bestätigt. DieHersteller meinten zwar, dass sich die Preise in Europa angleichenwerden, aber das nur in einer Richtung. Im Klartext: Für Länder mit niedrigen Preisen sind «deutliche Erhöhungen» zu erwarten. Der Marketing-Chef derTuriner Fiat-Zentrale, Klaus Fricke, grenzte die Voraussage geografisch ein, indem er meinte, von Preissteigerungen würden inerster Linie die skandinavischen Länder sowie die Beneluxstaaten betroffen. Wegen der knappenRendite bei Herstellern und Händlern sei nicht daran zu denken, dass die Autopreise «entscheidend fallen». Als Indiz wird auf die Tatsache verwiesen, dass Renault vom 1. Juli an für Dänemark die Preise um durchschnittlich 6,5 % angehoben hat. Der italienische Hersteller Fiat will in ähnlichem Umfang nachziehen und plane fürden Herbst in einer «ersten Runde» Preiskorrekturen nach oben in Griechenland, Spanien, Portugal und Dänemark. Belgien und die Niederlande sollen etwas spä- ter folgen. Da mit der von Wettbewerbskommissar Mario Monti verkündeten GVO-Neuordnung keine Angleichung der unterschiedlichen Steuersätze und der Luxusmehrbelastungen in der EU einherging, bleibt das Grund-übel für das ...