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... Nebeneffekt zu erwarten: Verärgerung bei deneinheimischen wie bei den ausländischen Autofahrern. Die für die Limiten eingetretenen kantonalen Behörden haben einmal mehr kaum über ihre Nasenspitze, geschweige denn über ihre Kantonsoder gar Landesgrenzen hinaus gedacht. Im Juli und August reisen ausländische Autofahrer zuhauf in und durch unser Land. Nun sind aber weder die deutschen noch die italienischen, weder die französischen noch die belgischen Autofahrer so obrigkeitshö- rig wie wir Schweizer. Für sie müssen Geschwindigkeitslimiten, und wenn sie mit noch so grossen Tafeln verkündet werden, glaubwürdigsein. Sonst halten sie sich nicht daran. Man kann den Effekt von nur schwer verständlichen Begrenzungen heute schontagtäglich beobachten. So etwa auf dem Autobahn-S über die Aare bei Wangen ander Aare oder bei Autobahnverzweigungen, auf denendas Limit ebenfalls bereits auf 100 km/h festgesetzt ist. Wer dort als braver Schweizer seine Temponadel auf100 bis 110 km/h sinken lässt, sieht sich von vielen anderen Wagen überholt,darunter vor allem von solchen mit ausländischen Kennzeichen. Es stellt sich somit die Frage, wie die ohnehin ausgelastete Polizei dem «Ozontempo» auch bei den ausländischen Autofahrern zur Nachachtung verhelfen soll. Selbst wenn die CH-Tempobeschlüsse da und dort im Ausland mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommenworden sind, ...