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... — dürfte schon manchen gestrengen Vater __'' versöhnlich gestimmt ha ben, wenn der Sprößling seine Zeit mit dieser „Spie lerei“ vertrödelte. Das 19 49er Derby in A k r o n (Ohio) brachte 150 „Champions“ — Sieger der Vorläufe in ihren Hei matstädten — an den Start. Nach ihrer Registrierung iii rÜHEi [Kl»*?1” ’rlt Ili >1 mm m MSmm Heft 1/1950 ' r | im vornehmen Mayflower- Hotel erhielten sie einheit liche Uniformen: Schuhe, weiße Tennishosen, Ruder trikots mit den Derby- Wappen und richtige Renn fahrer-Sturzhelme. Dann wird geprüft, ob Gesamt gewicht von Wagen und Fahrer 250 amerikanische Pfund nicht übersteigt. Anschließend beginnt das Training auf der 10 Meter breiten Rennstrecke, deren grün gestrichene, vollkom men eben zementierte Ober fläche durch silberne Linien und gelbe Punkte in drei Bahnen unterteilt ist. Am Start weist der Hügel ein Gefälle von 16 1/2 auf und geht dem Ziel entgegen in eine Neigung von 6 1/2 über. Die Rennstrecke ist 300 Meter lang und gestat tet Durchschnitt sgeschwindigkeiten bis zu 50 km/std. Am Renntage umlagerten 50 000 Zuschauer die Piste. Sieger wurde in diesem Jahr Freddy Dedzs, ein 15jähriger Junge mit Brille, aus Akron. Als der Derby- Champion den begeisterten Beifall und den Ansturm der Pressefotografen über standen hatte, sagte er mit ruhigem Lächeln: „Es war ...