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... west deutschen Hersteller, sondern auch auf den Käufer auswirken können, zeigt der Fall BMW. Die von Eisenach gelieferten BMW-Wagen wiesen Mängel auf. die mit dem altbewährten Namen BMW unverein bar sind. Nicht nur der Ruf des Stammwerkes BMW. sondern auch das Vertrauen des Käufers in diesen Ruf wird dadurch gröblich mißbraucht. Unterdessen sind auch IFA-Fahrzeuge — in geringen Stückzahlen — nach Westdeutschland eingeführt worden. Möglich wurde diese Ein fuhr durch eine unklare Bestimmung des Interzonen-Handelsabkomrnens. Daß westdeutsche Wirtschaftsministerien die Einfuhrgenehmi gung insbesondere für IFA-Fahrgestelle erteilten, ist unverständlich. Interessant ist hierbei aber, daß auf diese aus der Ostzone eingefürten Fahrgestelle eine in Zusammenarbeit mit der Auto-Union in Ingol stadt bei einem westdeutschen Karosseriewerk entwickelte Karosserie aufgesetzt wird, um dadurch eine noch größere Verwirrung und Täu schung der Käuferkreise herbeizuführen. Wenn auch die Auto-Union diese Karosserie nicht mehr verwendet, du sie inzwischen mit ihrem neuen DKW-Wagen auf den Markt gekommen ist, so wird sie hierdurch doch der Konkurrenz mit ihrer eigenen Ent wicklungsarbeit ausgesetzt. In diese Verwirrungen schieben si<h nun anscheinend noch sogenannte formaljuristische Schwierigkeiten. Denn der Versuch der Auto-Union, gegen die IFA-Händler vorzugehen, der ...