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... von phlegmatischerem Naturell. Das ist echter Motor-Sport, der aus Männern kleine Jungs macht. Interessanterweise sorgen beim röhrenden Beschleuni gungs-Konzert besonders die Pausen für die größten Emotionen. Dann, wenn das trockensumpfgeschmierte Alu-Ag gregat beim Hochschalten mit Gaswechsel-Grollen den Po massiert oder beim Runterschalten Zwischengas-Fauchen die Gehörgänge kitzelt. Nach nur 15,2 Sekunden fliegt die Nadel an der 200 km/h-Anzeige des Pracht-Tachos vorbei. Der politisch gewählte Endwert liegt bei 250 km/h, was sich aber gegen Zuzahlung um 30 km/h erweitern lässt. Trotzdem wird der RS6 nicht zum bösen Vollgas-Ani mateur - im Gegenteil: Wenn der Gas fuß vom ersten Adrenalin-Trip wieder runter ist, rauscht der RS6 wohl ge dämmt, entspannend und schnell wie ein ICE über die Autobahn. Für alle, die ein Flensburger Punktekonto haben, vielleicht zu tempoentkoppelt. Auch von den Reaktionszeiten der Sechsgang-Tiptronic spürt der Pilot fast nichts. Egal ob in der ruhigen Cruiser- D-Stellung oder im Frührunterspäthoch-S-Modus - das lernfähige Wand lergetriebe liest von den Sohlen des Fahrers und zuckt in einer Zehntelse kunde auf hektischen Gasbefehl. Audi nennt es vollmundig den „Vorreiter ei ner neuen Generation von Kraftübertra gungen“. Egal wie, sie ist eine feine und runde Automatik, deren manuelle Schaltpaddel in der ...