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... Autobahnfestigkeit Dipl. Ing. Helmut Hütten fuhr den KR 200 1956 für die Zeitschrift Motor Rundschau und attestierte dem kompakten Gefährt die Fähigkeit, sich unter allen Umständen in den normalen Verkehrsstrom einfügen zu können. In seinem Bericht sprach er von einer recht guten Federung, einer verblüffenden Wendigkeit, wirkungsvoller Schalldämpfung, einwandfreiem Startvermögen, hoher Robustheit und Zuverlässigkeit sowie einer intensiven Heizwirkung. Auf der rund 2’750 km langen Testfahrt verbrauchte Herr Hütten rund 3,8 bis 4,8 Liter Kraftstoff, erreichte 92 km/h Höchstgeschwindigkeit (87 km/h zu zweit) und beschleunigte den Ka-Ro in 33 Sekunden (45 Sekunden zu zweit) von 0 auf 80 km/h. Ein Verkehrshindernis war er damit sicher nicht, tatsächlich fand er sich des Öfteren sogar auf der Überholspur. Zum Vergleich: Ein fast doppelt so teurer VW Käfer beschleunigte damals nicht viel besser, erreichte zwar mit 110 km/h eine etwas höhere Spitzengeschwindigkeit, verbrauchte aber auch rund doppelt so viel wie ein Messerschmitt KR 200. Als Nachteile der Fahrzeugkonstruktion nannte Ingenieur Hütten die nicht befriedigende Kursstabilität und ansonsten nur Kleinigkeiten. Dr. Paul Simsa nannte den Messerschmitt in der Zeitschrift «auto, motor und sport» unterdessen einen «Düsenjäger des kleinen Mannes» und fasste die Erkenntnisse aus seinen ...