Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Schlimmste daran. Als die Rallyeautos wieder rausfuhren und nach altem, langweilig gewordenem Sche ma Richtung Korinth und Pe loponnes strömten, lag Michèle Mouton sechs Minuten vor Walter Röhrl. Die Luft war raus aus dieser Rallye. „Ich kann ihr nicht einmal näherkommen, um sie zu beunruhigen“, sagte Röhrl, „zwischen unseren Au tos liegen Welten.“ Am Start von Sonderprüfungen ergötzte sich Röhrl als Zu schauer. Er nutzte die 60 Sekun den Wartezeit, um den abzie henden Quattro zu bewundern. Was ihm am besten dran gefällt: Daß selbst bei querstehendem Auto noch soviel Vortrieb er zeugt wird. Ob es irgendwas gebe, das den opelfahrenden Quattro-Fan am Audi stören würde? autoI motor „Ja“, meint Röhrl, „die Hand bremse.“ Wegen des Vierrad antriebs wirkt die an den Hihterrädern befindliche Bremse über die Kardanwelle auch vorn, wodurch sie für die Akrobatik des Rallyefahrers unbrauchbar wird. Ohne Hand bremse kann sich Röhrl das Rallye-Leben nicht vorstellen und deswegen, so mutmaßt er, behielte sich jeder Quattro- Fahrer noch Reserven, käme also weniger nahe ans Limit als ein „normaler“ Fahrer. Die letzte Nacht tat weh. Knüp pelstrecken, knappe Etappen, stand mit einem Platten. Es gibt Jahre in der Karriere eines Menschen, die sollte man ganz einfach rasch vergessen. Es passierte nicht mehr viel. Röhrls Marken-Kollegen Hen ry Toivonen ...