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... nicht ein Rennen gefahren, das vielleicht nur noch in Fangios Nürburgring-Husarenritt von 1957 eine Parallele findet, so wären dem sizilianischen Siegestaumel keine Grenzen ge setzt gewesen. Der Sieger hätte Alfa Romeo ge heißen, die Sensation wäre perfekt gewesen. Man braucht hier nichts zu beschönigen, Porsche war vom Pech verfolgt wie selten zuvor. Die Probleme, die das Stuttgarter Werk mit allen vier offiziell eingesetzten Wagen hatte, gingen schon wesentlich über den Faktor «Pech» hinaus und weisen darauf hin, daß selbst der Porsche-Ver such mit den sich viel zu dicht folgenden WM- Rennterminen (die FIA will 1969 in dieser Be ziehung endlich Abhilfe schaffen) und mit dem parallel laufenden Programm 907/908 an der Grenze seiner Kapazität angelangt ist. Die Folge sind eine Reihe von kleineren Mängeln, die es in der letzten Saison fast nie gab. Umgekehrt Alfa Romeo: die Mailänder hatten nach dem Debakel von Brands Hatch auf den Start bei den 1000 km von Monza verzichtet und sich ausschließlich auf die Targa vorbereitet. Dieser Entscheid fiel Alfa natürlich nicht so schwer, denn die WM war ohnehin längst ver loren, und ein mögliches gutes Resultat auf Sizilien erschien wertvoller als die Aussicht, die Kräfte gleich an zwei Veranstaltungen auf splittern zu müssen. In dio Schweiz ging der Gesamtsieg in der GT-Kategorie. Haidi/Greub zwangen mit Ihrem 911S die italienische K o ...