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... zumutbaren Rücksitzbank, die so hart gepolstert ist, dass es selbst auf einer Hühnerstange bequemerzugehen dürfte. Ansonsten ist der Komfort im BMW speziell auf kurzen Bodenwellen gut. Lange Un ebenheiten absorbiert er mit deutlichen Vertikalbewegun gen, was empfindlichen Passa gieren womöglich etwas auf den Magen schlagen könnte. Dabei sind gerade sie im BMW weit besser untergebracht als im Au di, der mit der tiefergesetzten Karosserie und dem straffen Sportfahrwerk über Unebenhei ten aller Art wie ein frisch auf gezogener Plastikhase hoppelt. Diese übertriebene Härte stört besonders auf der Autobahn, während unter Ausnutzung der vollen Zuladung der Komfort etwas besser wird. An das hohe Niveau des Mercedes reicht der A3 damit längst nicht heran. Die Souverä nität, mit welcher das Sport coupe Straßenschäden, Querfu gen und Kanaldeckel überrollt, ist beeindruckend und beschert dem Zweitürer mit dem Stern einen eindeutigen Sieg im Kom fortkapitel - nicht zuletzt des halb, weil hier auch das Ge räuschniveau im Innenraum am niedrigsten ausfällt, was auf das Konto des erstaunlich laufruhi gen, mit zwei Ausgleichswellen bestückten 1,8-Liter-Vierzylindermotors geht. Das Triebwerk arbeitet injedem Drehzahlbereich leise und dezent und überzeugt mit über raschend spontanem Ansprech verhalten, wenn einmal das leicht verzögerte Einsetzen ...