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... Antrieb und viel Platz. Schläge geschmeidig weg, gleicht so sein kleines Agilitätsdefizit locker aus. Dass er den Sieg knapp verpasst, liegt am Antrieb. Nein, seinem Dreiliter-V6-Diesel mangelt es sicher nicht an Wucht. Er schiebt - etwas nagelig - vehement voran, dreht aber nicht gern und ist mit der trägen Siebenstufenautomatik verkuppelt. Über die Schaltpaddel lässt sie sich nur zögerlich - oder auch mal gar nicht - zu Gangwech seln inspirieren. Dagegen reagiert die Acht stufenbox des X5 sofort auf Schaltpaddelei. Die braucht es aber kaum einmal, so treff sicher und fix wandlert das Getriebe durch die Stufen. Im Eco-Pro-Modus schaltet es im Schiebetrieb auf Neutral, lässt den X5 so im Leerlauf rollen, um die Bewegungsenergie zu nutzen. Vor allem fördert der Automat ZF 8HP das stämmige Temperament des kultivierten, ebenfalls nach Euro 6 abgas reinen Dreiliter-Reihensechsers. Trotz et was weniger Drehmoment legt er ansatzlo ser und vehementer los, beschleunigt eiliger, verbraucht etwas weniger. So gewinnt der X5, doch dass der ML eine Revanche in einer anderen Motorenkombi nation gewinnt, ist: gar nicht abwegig. Text: Sebastian Renz Fotos: Hans-Dieter Seufert Q Mercedes Dass er etwas mehr verbraucht und bedächtiger fährt, kostet den ML den Sieg. Doch die Grundidee des SUV erfüllt der komfortable, geräumige und sichere Mercedes weiterhin ...