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... dem Ferienaufenthalt von Schweizer Bürgern im Ausland, speziell in Italien, die Runde. Oft werden bissige Bemerkungen damit verbunden, wobei namentlich den mit dem Automobil nach dem Süden reisenden Kreise gerne eine Lektion vom «Verbleib in der Heimat» erteilt wird. Die überwiegende Mehrzahl der Reisenden, welche die lockenden italienischen Eisenbahntaxen ausnützen, übergeht man hingegen stillschweigend. Nimmt man diese Leute etwas näher unter die Lupe, so kann man feststellen, dass es unter ihnen geradezu von Eisenbahn-, Post-, Zollund anderen Staatsbeamten wimmelt. In die Heimat und an die Futterkrippe wieder zurückgekehrt, wird bei Verwandten und Bekannten für das Ausland stille aber zügige Propaganda geleistet. Wohl niemand wird dagegen etwas einzuwenden haben,:.wenn, dann und wann auch Staatsangestelltö ihren geistigen Horizont in Italien oder? Deutschland, in Frankreich oder Oesterreich, oder vielleicht in noch entfernteren Ländern zu erweitern versuchen; denn auch diese Leute wollen einmal andere Sitten und Gebräuche, fremde Gesichter und Berge, einen blauern oder einen nebligeren Himmel sehen. Dass aber immer nur der Automobilist an der Verschlechterung des einheimischen Fremdenverkehrs schuld sein soll, muss wieder einmal mit aller Deutlichkeit zurückgewiesen werden. Kein Hahn Tcräht danach, wenn Bahnangestellte, wie dies jahrelang ...