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... trotz ihrer offiziell verkündeten Politik, dem Subventionsunwesen ein Ende zu bereiten, für Renault eine Ausnahme macht und den Konzern wieder aus dem Sumpf zieht. Als Argument dient Besse dabei hauptsächlich die Tatsache, dass die Verluste seit Jahresbeginn verringert werden konnten und der Konzern im Mai erstmals seit fast einem Jahr wieder bessere Verkaufsergebnisse verzeichnete. In der Tat konnte Renault im Mai bei einem um 6,4 % erhöhten Gesamtabsatz von Personenwagen auf dem Binnenmarkt (im Vergleich zum Mai 1985) 10 % mehr Autos verkaufen. Insbesondere der gute Absatz des R21 trug dazu bei, dass der Renault-Marktanteil, der lange Monate deutlich unter 30 % geblieben war, wieder auf 33,1 % anzog. Nachdem der private Autokonzern Peugeot SA (PSA) im Mai nur noch einen Marktanteil von 30 % erreichte, wurde er erstmals seit August 1984 von Renault überholt. In den ersten fünf Monaten konnte Renault dank des guten Mai- Ergebnisses um 3,4% zulegen und den Marktanteil auf rund 30 % steigern. Die neue französische Regierung hatte den Renault-Konzern, der nach den ursprünglichen Plänen der damaligen Opposition auf die «Entstaatlichungsliste» gesetzt werden sollte, schliesslich nicht darin aufgenommen, nachdem klar war, dass sich kaum private Investoren für den hochverschuldeten und hochdefizitären Konzern interessieren dürften. Die noch ...