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... messerscharf aus den Zähnen. Denn Zeit ist Geld, selbst für Madame Augusta und ihren Gatten, die mit Wahrsagen und Hellsehen handeln. Auch in diesem Beruf hat die Gemütlichkeit und Feierlichkeit ein Ende genommen und die Rationalisierung des Betriebes ihren Anfang. Nacht muss es sein, wenn Augustas Sterne strahlen. Je später die Stunde, desto grössere Menschenmassen sammeln sich in dichten Kreisen, desto besser floriert der Handel. Versieht ihn die eine Ehehälfte im Sitzen, so die andere im Stehen und Herumgehen. Eine kleine Glatze leuchtet auf dem Haupt des Gatten. Sein ergrauter Schnurrbart ist stets frisch gewichst, und weil der Patriotismus immer das Geschäft ein wenig hebt, trägt Augustas Herr und Gebieter bescheiden und desto vertrauenerweckender das Band eines Kriegsordens im Mantelknopfloch. In der linken Hand hat der kleine Mann ein Kartenspiel, dessen zweiunddreissig Blätter unaufhörlich mit dem rechten Daumen und Zeigefinger aufelnandergeknallt werden. Bemerkt der Geschäftsführer frischen Zustrom von Neugierigen, dann lässt er ein Kartenblatt ziehen, fragt Madame \ugusta, was das für eine Karte sei und, wie von einem Maschinengewehr gefeuert, knallt die richtige Antwort in die Luft. Der freundliche kleine Herr lässt sich Geldscheine zeigen, besieht sie, fragt die Seherin, die in der gleichen Weise den Wert des Scheines, Drucknummer und die ...