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... Seeufer werden aus planerischen, verkehrstechnischen und rechtlichen Gründen abgewiesen. Dagegen werden verschiedene kleinere Projektänderungen verfügt.» Nicht zufrieden mit dieser Antwort gab sich die «Aktion pro Sempachersee», die bald nach Bekanntwerden des regierungsrätlichen Entscheides ihrer Enttäuschung in einem Zeitungsartikel Ausdruck gab, in dem sie u. a. schrieb: «Unseres Erachtens hätte der Regierungsrat unbedingt die Arbeit des Bauberaters des schweizerischen Heimatschutzes konsultieren dürfen. Unsere Opposition resigniert nicht, sondern wird ihre sehr wichtige Tätigkeit, um den Sempachersee landschaftsmässig zu schützen, weiterführen. Alle bis jetzt tätigen Kräfte werden die richtigen Konsequenzen zu ziehen wissen und behalten sich weitere Schritte vor.» Dass dies keine leere Drohung war, bewies die nächste Phase des «kalten Sempacherkneges». im Nationalrat wurde ein von mehr als 50 Nationalrä- ten unterzeichnetes Postulat eingereicht, in welchem verlangt wird, der Bundesrat solle die Linienführung Sursee—Eich der N 2 neu überdenken. Gleichzeitig wurde auch beim Bundesgericht eine sogenannte Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Damit hat der «Winkelried des 20. Jahrhunderts», der «Verein Aktion Erhaltung des Sempachersees und der umliegenden Erholungszonen» zum Frontalangriff ausgeholt (der zitierte Verein ist der ...