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... sind die bisherigen Ergebnisse? Im Bericht vom 17.Januar 1996 wird besonders hervorgehoben, dass die direkteVerbindung zur Aare und zu den angrenzenden Wäldern dieBesiedlung beschleunigt. «So wachsen am Aquatischen System zahlreiche Pflanzen, die von der Aare in das AquatischeSystem als Samen oder Pflanzenteile geschwemmt wurdenDiese direkten Verbindungen zur Aare und zum Badkanal haben auch den Fischen eine schnelle Besiedlung des Aquatischen Systems erlaubt.» Als sehr positiv bewertet wirddas artenreiche Fischvorkommen. Bei der Abfischung imOktober 1995 erhöhte sich die Anzahl gefangener Fischartenund Rundmäuler (Bachneunauge) von 15 (1994) auf 19. ZumVergleich: In der Schweiz kommen heute 60 verschiedeneFischarten vor. Davon sind 47 einheimisch, 13 wurden aus Nordamerika oder Asien eingeführt. Aufgrund der vorkommenden Jungfische haben vermutlich Alet, Barbe, Erlitze, Gründling und Schmerle bereitsim Aquatischen System verlaicht. Begeistert war PeterJean-Richard, der Leiter dieser Ausfischung, vom Fang einesBachneunauges. Das vom Aussterben bedrohte Bachneunauge gehört zu den Rundmäulern,die stammesgeschichtlich zu den Vorfahren der Fische zählen! Bei den Pflanzen hat sich die Gesamtartenzahl gegenüberdem letzten Jahr nicht mehr erhöht. «Währenddem in den Beobachtungsflächen in der Mitteder Brücke die Artenzahl noch stieg, blieb sie in den ...