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... dem Geburtstagskind Geschenke zu überreichen, wurde der umgekehrte Weg beschritten: Den Malteser-Ritterorden erhielt ein Puch-Geländewagen «G» mit einem «Karos»-Sonderaufbau für Krankentransporte. Anschliessend startete ein vom Österreichischen Motor-Veteranenverband und vom Automobil-Veteranen-Club Austria veranstaltetes Rallye mit 38 Oldtimer-Autos und -Motorrädern. Die vielen alten Steyrund Tatra-Wagen, auf Hochglanz poliert, bildeten den , Rahmen für die Eröffnung der Ausstellung in Grafenegg. Aber die eigentlichen Gustostücke sind natürlich im Schloss zu finden: 40 Wagen legen Zeugnis davon ab, dass Österreich einst auch in technischer Hinsicht eine Grossmacht war: Dampfwagen und Elektromobile, vor allem aber der erste kardangetnebene Frontantrieb der Welt der Brüder Graf aus dem Jahr 1898 und der transmissionslose Lohner-Porsche-Wagen mit Elektromotor in den Radnaben der Vorderräder (1900). Ersterer war ein Einzelerzeugnis und leistete 3'A PS, letzterer konnte mit einer Batterieladung zwei Stunden lang fahren. Da ist ferner ein Graf 40/45 PS, der «Jagdund Kriegswagen» Kaiser Karls I., Baujahr 1913, der den letzten österreichischen Monarchen ins Exil in die Schweiz begleitete. Fast wäre dieses Kleinod verlorengegangen, wenn ihm nicht die Österreichische Automobilfabrik Graf & Stift für 1,5 Mio Schilling (Fr. 180 000.-) erstanden ...