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... zu rück. Denn dort verleiht der mit insgesamt vier obenlie genden Nockenwellen auf wendig gebaute V6-Motor, der auch in Citroens nicht mehr produziertem Prunk- Coupé SM Dienst tat, dem über 1,4 Tonnen schweren Merak gerade das Tempera ment eines VW Golf GTI. Erst im Bereich der Richtge schwindigkeit, wo allmählich der geringe Luftwiderstand des nur 1,14 Meter hohen Italieners besser zur Gel tung kommt, wird der Merak seiner sportlichen Fassade gerecht und eilt vergleichs weise zügig zu seiner Höchstgeschwindigkeit. Und die wiederum liegt mit 237 km/h so hoch, daß selbst ein Porsche 911 SC im Rück spiegel immer kleiner wird. Dabei intoniert das von den drei großkalibrigen Weber- Doppelvergasern gespeiste Leichtmetall-Triebwerk eine imposante Geräuschkulisse, die zum ganz eigenen Flair exotischer Traumsportwa gen offenbar genauso dazu gehört wie die Vielzahl run der Instrumente und klikkender Schalter im Cockpit oder die im Vergleich zu Großserienprodukten nach lässige Verarbeitung und die im Detail unbefriedigende Funktionalität. Über schlecht eingepaßte Teppiche und das viel zu kleine Scheibenwischerfeld mag Maserati-Freunde das Wissen um die ruhmreiche Vergangenheit der Modeneser Marke hinwegtrösten. So gewann erstmals 1926 ein Maserati die sizilianische Targa Fiorio, am Steuer je ner Guerrino Bertocchi, der noch heute mit ...