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... Vor allem bei neueren Modellen wie A-, M- und V-Klasse sowie bei SLK, CLK und der neuen S-Klasse sind massive Einsparungen an der Qualität erkennbar. Hof fentlich orientiert sich das neue Qualitätsmanagement des Konzerns nicht an Chrysler- Maßstäben. Denn deren promi nenteste Produkte (Jeep, Chrysler Voyager) zieren das Ende nahezu aller Zuverlässig keitsstatistiken. vorzunehmen, sind jedoch wie der davon abgekommen“, be richtet VW-Mann Winterkorn, „um wettbewerbsfähig zu sein, müssen wir uns technische Mo difikationen noch bis kurz vor Markteinführung leisten kön nen und dabei trotzdem die Qualitätsziele erfüllen.“ Daß dies das Mängelrisiko erhöht, ist kein Geheimnis. „Denn alle Eventua litäten lassen sich auch mit Simulation am Computer und 40 Millionen Absicherungskilometem pro Jahr nicht durchspielcn“ (Audi-Qualitätssicherer Wolfgang Müller-Wilderink). „Die Japaner“, so Opel-Experte Wolf, „haben den Vorteil, daß sie die meisten ih rer neuen Modelle auf dem hei mischen Markt vorab testen können - drei Monate bringen einen da schon weiter.“ Die lo gische Folgerung für den Kun den: Kaufe nie ein Auto der er sten Produktionsmonate. „Das Dilemma“, so Audi- Fachmann Müller-Wilderink: „Die Fehler werden zwar weni ger, aber die Fehlerarten neh men zu.“ Und vieles entpuppt sich erst in der Serie als Pro blem. „Knistern und ...