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... erscheint sie nicht wieder vor unseren Köpfen, wenn wieder Friedenszeiten gekommen sind. Der Fliegeroffizier als Typus unserer harten Zeit, wird uns ja für alle Zeiten erhalten bleiben. Unsere Nachfahren werden einst begreifen, daß diese schlanken, sehnigen Männer mit den scharfen, klaren, bewußten Köpfen, in denen so viel Jugend, aber auch so viel Reife und Kräftekonzentration steckt, den Weltkrieg mit in die Bahnen drängen ließen, die er notgedrungen gehen mußte und noch gehen muß und wird. Daraus aber ergibt sich auch eine neue, für Deutschland überaus wichtige Folgerung, die nicht im einzelnen Menschen wirken muß, sondern die auch politisch bedeutsamen Einfluß gewinnen wird, nämlich: Der Deutsche, der Typus des Deutschen wird sich überhaupt für die nichtdeutsche Welt verändern. Aus dem geduldigen, allzuguten und nachgiebigen Michel wird für die nichtdeutsche Welt ein Mensch werden, der Hindenburgische Züge aufweist, der die herben, harten Züge unserer großen Fliegeroffiziere mit dem tiefen, tiefen Ernst und der nahezu ans Übermenschliche grenzenden Zähigkeit unserer U-Boots-Kommandanten vereinigen wird. Ein Typus des Deutschen wird entstehen, den die Welt achten, aber auch bewundern wird. Und unter dem Schutz, den diese Vorstellung des Deutschen in nichtdeutschen Landen jedem von uns bieten wird, werden wir und müssen wir uns auch, wenn die ...