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... denkwürdigen PS-Rennen der US-Hersteller in den Sechzigerund Siebzigerjahren hielt Pontiac tapfer mit. Heute ergibt sich dazu übrigens eine Parallele in den Prestigekämpfen der deutschen Premiummarken. Pontiac bot damals V8-Motoren mit bis 7,5 Litern Hubraum und bis 425 PS Leistung. Man konkurrierte mit den Hochleistungsmodellen der Chrysler-Marke Dodge und jenen des Ford-Fabrikats Mercury. Zudem legte die Carrosserielänge, wie bei allen US-Marken, laufend zu. Radstand und Gesamtlänge wuchsen auf 315/561 cm (Star Chief, Bonneville 1960), 318/570 cm (1970), 320/570 cm (1971) und 315/574 cm (Catalina, Bonneville, Grand Ville 1975). Damit verloren die US-Marken bei ihrer treuen Schweizer Kundschaft an Attraktivität. Denn helvetische Strassenbreiten und Parkplatzsowie Garagenabmessungen machten den Umgang mit solchen Luxusgiganten (wer sprach da von Ami-Schiffen?) echt beschwerlich. Teils schon in den Siebziger-, aber erst recht in den Achtzigerjahren fand zwar eine von den amerikanischen Verbrauchsvorschriften (Corporate Average Fuel Economy = Cafe-Norm) ausgelöste radikale Trendumkehr statt. Mit dem Grössenangleich an europäische (und japanische) Mittelund Oberklassewagen ging aber auch eine Verfl achung des amerikanischen Automobilstils einher. Wenig engagierte Importfi rmen trugen ebenfalls dazu bei, dass US-Marken einschliesslich Pontiac in der ...