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... Bevölkerung sprechen da eine deutliche Sprache. Dieser Krebsgang betrifft nahezu alleSparten und in hohem Masse auch die Transportbranche. Ihr nämlich kommt eine Art Schlüsselrolle zu: Ohne sie klappt nichts, ohne siewäre der heute erreichte Lebensstandard in unserem Land und auch anderswo undenkbar. Doch diesem zentralen Nerv wird das Leben in der Schweiz schon seit längerem schwergemacht. Nicht nurdass man die Nutzfahrzeuge am liebsten von der Strasse verbannte. Auch von den Behörden wird der Strassengü- tertransport nicht sehr geschätzt. Vielmehr betrachten sie ihn wenn nicht gerade als«nonvaleur», so doch als «quantite negligeable».Das eben erst abgeschlossene Transitabkommen zwischen der EG und der Schweiz ist für diese Haltung beispielhaft, wie unser Interview auf Seite 45 zeigt. So sind die jährlich 30 000 Ausnahmegenehmigungen für40-t-Transporte nur für EG- Camionneure bestimmt,während die Schweizer davon ausgeschlossen sind. Dafür «dürfen» Schweizer Lastwagenhalter über den zolltariflich hoch belasteten Dieselpreis den kombiniertenVerkehr unterstützen, von dem in erster Linie wiederum die ausländischen Transportunternehmen profitieren. Dass ganz nebenbei die Lärmund Abgasvorschriften für Lastwagen laufendverschärft werden, was ebenfalls kostspielige Zusatzinvestitionen zur Folgehat, sei nur am Rande erwähnt. Der bevorstehende ...