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... während der Ein satz des 4,4-Liter-V8 aus dem 750i (407 PS) im GT noch ebenso offen ist wie die technisch mögliche, aber derzeit nicht geplante Hybrid-Variante. Gegen welche Wettbewerber BMW sich damit rüstet? 50 Prozent der Käufer sol len bisher noch nicht zur Stammkund schaft zählen, sondern Marken wie Volvo und Saab präferieren. Gerne will der GT aber auch beim Audi Q7 oder den Mercedes-Geländewagen wildern. Gleichzeitig erwartet Projektleiter Hans-Jürgen Branz, dass 20 Prozent der Kunden vom Fünfer sowie jeweils zehn bis 15 Prozent vom X5 und X6 überlau fen werden. Insgesamt hoffen die BMW- Strategen laut internen Prognosen auf durchschnittlich 40 000 Käufer pro Jahr. Dabei können die Bayern recht flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren, denn der GT läuft wie alle Fünfer und Siebener im Werk Dingolfing vom Band. Die Kosten für die Ent wicklung summieren sich auf rund eine halbe Milliarde Euro - so wie bei jeder anderen Aufbauvariante. BMW-Chef Norbert Reithofer kann damit einigermaßen entspannt abwarten, ob seine Mannschaft die eierle gende Wollmilchsau des Automobilbaus ins Leben gerufen hat oder ob die Kun den überfordert werden, weil sie das Denken in strikten Fahrzeugsegmenten einfach seit Jahrzehnten gelernt haben. Für Projektleiter Branz ist der GT schon heute die „Pizza mit allem“. Bleibt ab zuwarten, ob ...