Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... durchlöchern, drohen die einst berühmten Passübergänge rasch in Vergessenheit zu geraten. Namen wie «Gotthard», «San Bernardino» oder «Grosser St. Bernhard» erinnern eilige Reisende von heute kaum mehr an respekterheischende Serpentinenfahrten an Abgründen entlang oder an Schneestürme auf einsamer Passhöhe, sondern sie sind für die meisten nicht mehr als blosse Etappen auf einer weitgehend problemlosen «Direttissima» ans Ziel. Zu Unrecht. Gerade heute, in der Zeit der monotonen Autobahnen und der perfekt ausgebauten Umfahrungsrouten, stellt nämlich eine Passfahrt ein ganz besonderes Erlebnis, eine willkommene Abwechslung. dar. Und gegenüber früher sind die Voraussetzungen für ungetrübten Fahrgenuss selbst in der Hochsaison geradezu paradiesisch: der früher enorm behindernde Schwerverkehr fehlt fast ganz, und auch die Wohnwagengespanne ziehen den bequemeren Weg durch den Tunnel vor. Allen denjenigen, die sich für eine Reise etwas mehr Zeit gönnen wollen, sei deshalb geraten, es wieder einmal via Passhöhe statt «untendurch» zu probieren. Die Faszination einer zünftigen Passfahrt macht den Zeitverlust mehr als wett. Nö (Bild: IV B) Am Stichtag, 30. September 1980, standen in der Schweiz 2,25 Mio Personenwagen in Verkehr. In «AR» 18/81 erwähnten wir, dass der Pw-Bestand bei gleich laufendem Zuwachs wie in den siebziger Jahren bis im Jahre 1990 3,1 ...