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... türlich wird das Auto als „umweltfeindlich“ eingestuft, natürlich sind Mercedes, BMW und alle Porsche „Artikel, die sich nur wenige leisten können“. Also könnten sie zusätzlich mit einer neuen Mehrwertsteuer belastet werden. Vielleicht aber kommt es gar nicht zur Luxussteuer für Autos, wenn es nach einem anderen politischen Plan geht: Der „Orientierungsrahmen 85“ der SPD, über den im November auf dem Parteitag in Mannheim entschieden werden soll, sieht eine sogenannte Werbesteuer vor — natürlich für jene Produkte, die als Luxus gelten oder die der berühmte kleine Mann nicht kaufen kann. Nur wer diese Werbesteuer bezahlt, dürfte noch in Funk und Fernsehen für sein Erzeugnis werben. Welche Produkte von den Progressiven auf die Werbesteuerliste gesetzt werden, ist jetzt schon klar. Was soll nun mit der Luxussteuer erreicht werden und was mit der Werbesteuer? Erhard Epp ler sieht seinen Plan als „ein sozialpolitisches Element“ und als „Instrument der Politik“, um Investitionen der Wirtschaft und Anschaffungen der Bürger staatlich zu beeinflussen. Investitionslenkung ist das hochkarätige Modewort der Fortschrittler: Produziert wird nicht mehr das, was der Mensch will, sondern nur das, was er braucht. Das alles ist nicht neu, wird jetzt aber auf neu gewendet. Neu ist auch nicht die Vision, alle Menschen seien gleich: vor dem Anzug, dem Essen, dem Haus, dem Auto — und ...