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... VEGA | PARIS SwissClassics Nr. 27 | 03.201040 spurtstarke und wunderbar grollende V8 und Scheibenbremsen von Dunlop – bis 1960 waren es überdimensionierte Trommelbremsen – sorgten für Sicherheit, und bald schon soll sich die britische Automobilpresse dazu herabgelassen haben, die Facel Vega zum zweitbesten Auto der Welt zu erheben – nach Rolls Royce, of course. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass bald schon prominente Stars, Politiker und auch Gestalten aus der Halbwelt im Kundenstamm zu finden waren. Hassan II, der Schah von Persien, Ava Gardner, Stirling Moss und Ringo Starr besassen einen oder gleich mehrere und sorgten für die richtige Publicity. Die Geschäfte nahmen positive Formen an, und im Laufe der Zeit wurden verschiedene Modelle einem begeisterten Publikum vorgestellt: stets grossvolumige, wunderschöne Luxussportwagen erster Güte mit Triebwerken bis zu 390 PS. Deckungsbeitrag gesucht Jean C. Daninos überlegte sich, ob da nicht doch noch ein kleineres, dafür günstiger zu produzierendes Volumenmodell zur Ergänzung des Angebots in die Verkaufshallen gestellt werden sollte. Für Einsteiger in die Facel-Vega-Welt, sozusagen. So entstand die Facellia, die 1959 am Pariser Salon vorgestellt wurde und nur gerade noch halb soviel kostete wie ihre grossen Brüder. Sie wurde von einem selbst konstruierten 4- Zylinder-Reihenmotor beflügelt, wobei ...